Das Training zum Halbmarathon hat begonnen

10. Mai 2006

2. swb Bremen-MarathonNun geht’s los. Der Startschuss für das Training meines ersten Halbmarathons am 24.09.2006 hat gestern begonnen. Mal sehen, wie gut ich dem Training und der späteren Belastung gewachsen bin. Ein paar Kilos werde ich sicherlich während der Trainingsphase noch verlieren, aber das sollte sich auf meine Figur nicht negativ auswirken.

Als Ziel habe ich mir eine Zeit zwischen 2:00 h und 2:30 h gesteckt. Dementsprechend üppig fällt das Training für mich bereits in dieser frühen Phase aus. Ohne Fleiß kein Preis. Ohne Training gibt’s auch keine Kondition, die ich mir erst mal wieder hart erarbeiten muss. Radfahren ist doch eine andere Nummer und spricht doch sehr unterschiedliche Muskelpartien an. Nun heißt’s auch die Beine und den Bauch etwas in den Griff zu bekommen, damit mir später nicht die Puste auf der Strecke ausgeht und ich somit mein Ziel erreichen kann.

Die ersten zwei Trainingstage waren vom Übungsprogramm noch recht locker. Allerdings steht am Wochenende bereits ein recht langer Lauf auf dem Zettel. Mal sehen, wie fit ich am Morgen nach dem Besuch in der Hamburger AOL-Arena bin. Wir gehen ja nicht nur zum Fußball dorthin, sondern werden anschließend noch ein paar Pils in den Beach-Clubs unten an der Elbe oder auf dem Kiez trinken.

Somit hoffe ich, dass meine Beine am Sonntag noch ausreichend gut sind, dass sie mich 90 min um den Werdersee tragen.

Bundesliga: Werder – 1. FC Köln 6:0

8. Mai 2006

Werder Raute / LogoManche Bundesliga-Spieltage haben es ja in sich. So auch der letzte Samstag, an dem sich die Bayern zwar den Meistertitel der aktuellen Saison sicherten, der HSV eine 4:2 Schlappe in Berlin einstecken mußte und an dem Werder die Kölner mit einer 6-zu-0-Klatsche wieder ins Rheinland schickte.

Die Stimmung im Weserstadion war während und nach dem Heimsieg einfach unheimlich gut. Der unterschiedlichen Zwischenstände aus dem Berliner Olympia-Stadion wurden frenetisch gefeiert. Als klar war, dass der HSV das Spiel in Berlin nicht gewinnen wird sang das ganze Stadion nur vom Finale.

Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 geht’s in der AOL-Arena dann nochmals richtig um die Wurst. Sollte die Partie einen Sieger haben, so wird dieser sich das Qualifikationsspiel für die Champions League in der kommenden Spielzeit sparen und es winken obendrein noch ein paar Euro-Scheine mehr dem Verein zu.

Werder wird tatkräftige Unterstützung im Stadion haben. Wir fahren am Samstagvormittag auch mit 20-30 Leuten per Bus in den Norden, um zu hoffen, dass Werder ein letztes Mal richtig aufdreht und evtl. die Hamburger noch vom 2. Platz verdrängt.

Ich hoffe, dass es ein spannendes Spiel wird.

Ist Paris mit der Bahn eine Reise wert?

3. Mai 2006

RER / SNCF TicketEs fing am Karfreitag vor Ostern alles sehr gut an. Die Anreise mit dem Flieger verlief gut und pünktlich. Als wir am Flughafen Charles de Gaulle den RER, eine Art S-Bahn, in die Pariser City nehmen wollten beganen die ersten Probleme. Es lag nicht an der französischen Sprache, sondern an den Fahrkartenautomaten, an denen wir lediglich 2 Tickets für die Innenstadt lösen wollten.

8 EUR sollte eine einfache Fahrt pro Person kosten. Damit liegt dieser Flughafen im europäischen Trend, was die Transferkosten betrifft. In München sind’s inzwischen sogar mehr als 8 EUR, um vom Flughafen zum Stachus chauffiert zu werden.

Paris und auch der Flughafen Charles de Gaulle sind keine sehr kleinen und unbekannten Orte, sodass es mich schon etwas wunderte, dass die Ticketautomaten ausschließlich in französischer Sprache zu bedienen waren. Gut, überhaupt kein Problem, denn ich spreche Französisch einigermaßen passabel, um damit umgehen zu können.

Am Automaten dann auch fix die Tasten gedrückt für die Innenstadt und für 2 Personen. Das war ja noch recht trivial. Dann kamen wir zur Bezahlung. Bargeld oder Plastikkarte? Wir entschieden uns zuerst für Bargeld und wollten dem Ticketmonster einen 20-EUR-Schein zu fressen geben, damit wir rasch die Billets entgegennehmen konnten. Wo kommt denn der Schein rein? Mal sehen,… moment noch,…. mist, dieser offensichtlich recht neue Automat nimmt ebensowenig wie seine 5 stählernden Nachbarn Geldscheine entgegen. Gibt’s doch gar nicht! So etwas kann doch heutzutage jeder kleine gepanzerte Ticketdiener, nur nicht diese Monster am Pariser Flughafen Charles de Gaulle.
Ok, wir kramten spontan in unseren Taschen…, aber 16 EUR in Münzen bekamen wir nicht zusammen. Wofür gibt’s schließlich 5- oder 10-EUR-Scheine? Bestimmt nicht dafür, dass ich mit einem Sack voll schwerer Münzen in der Hosentasche durch Europa reise.

Also gut, nachdem nun Bargeld ausschied und wir ohnehin nicht schnell genug auf den blauen Riesenkasten reagierten, begannen wir das ganze erneut einzugeben. Diesmal wählten wir die Plastikkarten. Welche hätten sie denn gerne? Auf dem Display erschienen zur Auswahl: Visa, MasterCard, Amex, Carte Bleu (CB) und das EC-Symbol. Wir hatten 3 von den 5 möglichen Karten dabei. Kaum steckte die Visa-Karte drin, wurde sie als ungültig zurückgewiesen. Gleiches passierte der MasterCard und auch der EC-Karte. Verflixt! Was nun? Wir probierten meine Karten aus. Das Ergebnis war identisch. Meine Karten wollte der Gigant aus Stahl auch nicht. Rüber zu einem anderen Automaten, vielleicht tillte dieser nur. Aber auch hier gab es nix zu machen.

Was nun?

Etwas genervt stellten wir uns in einer Schlange mit zahlreichen Leuten an, um ein Ticket am Schalter zu kaufen, da sämtliche Versuche am Ticketmonster gescheitert waren. Nach 10 min Schlange-stehen kam die Durchsage, dass der nächste RER mit mehr als einer halben Stunde Verspätung eintreffen würde.

Es wurde uns daher empfohlen den Bus in die Stadt zu nehmen. Etwas ungläubig folgten wir dem Rat und mussten dann kreuz und quer durch das Terminal 2 gehen, um nach einer endlosen Lauferei an der Bushaltestelle anzukommen. Pünktlichkeit wurde bei dem Busfahrer jedoch kleingeschrieben, sodass wir insgesamt nochmals 20 min warten mussten. Der Weg zurück zum Bahnhof, bzw. dem RER hätte sich nicht gelohnt, da er einfach zu weit gewesen wäre.

Abenteuerlich kann ich dazu nur sagen. Da ist selbst die Deutsche Bahn fortschrittlicher mit ihren Fahrkartenautomaten, die ausserdem noch in jedem kleinen Dorf Geldscheine nehmen und nicht nur in deutscher Sprache bedient werden können.

Die Fortsetzung folgt(e): Auf der Rückfahrt am Ostersonntag wurde es noch besser.

Die gelobte Bahn

3. Mai 2006

Logo BahnKaum lobe ich ausnahmsweise die Deutsche Bahn wegen ihrer Pünktlichkeit in den letzten 4 Monaten und schon ändert sich das schlagartig bei den nächsten 3 Fahrten zwischen Bremen und Hamburg.

Im April kam ich in Summe auf gerade mal 150 min bei 35 Fahrten zwischen den beiden norddeutschen Großstädten. Heute, am 03.05.2006, waren es bei nur 2 Hin- und einer Rückfahrt bereits 80 min. Wird jetzt der unpünktliche Sommerfahrplan mit zahlreichen Baustellen auf den Gleisen im Ruhrgebiet eingeläutet, sodass die Verspätungen wieder zur Regelmäßigkeit werden? Ich bin gespannt, wie sich der Monat entwickelt. Er hat nach den ersten 3 Fahrten bereits das Zeug einen neuen Verspätungsrekord aufzustellen.

Interessanterweise entstehen die Verspätungen für die Fahrgäste immer so plötzlich. Als ich heute morgen um 8:10 Uhr in den Bahnhof hinein ging, wurde noch keine andere Abfahrtszeit als 8:15 Uhr angezeigt. Um 8:13 Uhr ertönte dann erstmals die Lautsprecheransage für die Fahrgäste, dass der IC, der planmäßig um 8:12 Uhr eintreffen sollte sich um mindestens 25 min verspäten wird. Ausser mir sind daraufhin nahezu alle Personen, die nur bis nach Hamburg oder dort umsteigen wollten, in den Metronom am Gleis gegenüber eingestiegen. Schneller war ich dadurch auch nicht in Hamburg, aber wenigstens musste ich nicht länger auf dem Gleis warten und hoffen, dass der verspätete IC nicht noch mehr als 25 min später in Bremen eintreffen würde.

Manchmal frage ich mich wirklich, was für Leute bei der Bahn arbeiten, dass diese Verzögerungen sehr häufig erst so kurzfristig und spontan mitgeteilt werden. Informiert denn kein Zugführer die Bahnhöfe rechtzeitig über das nicht pünktliche Erscheinen? Gibt’s überhaupt ein funktionierendes Kommunikationssystem zwischen den Bahnhöfen und den Zügen? Manchmal kommt’s mir jedenfalls nicht so vor. Oder sind die Mitarbeiter der Bahn morgens noch so müde und mundfaul, dass sie solche Ankündigungen verschlafen und damit nicht zeitnah weitergeben? Wer’s weiß oder eine Ahnung hat, wie’s bei der Bahn in solchen Fällen abgeht kann mal ein paar Zeilen dazu kommentieren.

Seit einiger Zeit verfügt die Bahn auf Ihrer Webseite über einen Online-Service, über den man sich über die aktuellen Verspätungen der einzelnen Züge eines Bahnhof informieren kann. Was nützt dieser Dienst, wenn diese Angaben immer viel zu spät, quasi erst in der Minute der planmäßigen Ankunft bekannt werden?

Nach Freude mit der Bahn geht’s vielleicht doch wieder über zum bekannten Frust mit der Bahn.

Daniel Goleman: EQ – Emotionale Intelligenz

3. Mai 2006

Daniel Goleman: EQ - Emotionale IntelligenzEQ – Emotionale Intelligenz ist ein Sachbuch und liefert dem Leser einen interessanten Einblick in die verschiedenen Verhaltensweisen eines Menschen. Es wird definiert, was EQ ist und wie man dieses Verhalten am besten deutet und es schätzen lernt.

Fazit: Eine sachliche und kurzweilige Lektüre, über die Emotionen und Verhaltensweisen einer Person, die einem teilweise als selbstverständlich bekannt sein sollten.

Fazit: Abenteuer Bahn im April 2006

30. April 2006

Logo BahnDie Verspätungen betrugen für April 2006 insgesamt 150 Minuten unter den bekannten Voraussetzungen. Bei insgesamt 35 Hin- bzw. Rückfahrten macht das ca. 4,3 min Verspätung pro Strecke. In der Summe der letzten 4 Monate ergaben sich 510 min oder 8,5 Stunden an Verspätungen bei insgsamt 119 Fahrten. Im Schnitt sind das momentan 4,3 min pro Strecke, die der Zug nicht pünktlich am Zielort eintrudelte.

Rückwirkend betrachtet ist die Entwicklung bei den Verspätungen recht erfreulich und konstant. Die aktuelle Pünktlichkeit macht Spaß und läßt einen morgens ohne großen Ärger in den Zug ein- und in Hamburg wieder aussteigen. Hoffentlich bleibt das auch in den nächsten Monaten so.

Verspätungen von bis zu 5 min habe ich bei der Aufstellung toleriert und ignoriert.

  • 03.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 03.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 04.04.2006: 5 min (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 04.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 05.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 05.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 06.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 06.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 07.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 07.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 10.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 10.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 11.04.2006: 5 min (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 11.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 12.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 12.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 19:15 Uhr)
  • 18.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 18.04.2006: 30 min (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 19.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 19.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 17:46 Uhr)
  • 20.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 20.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 21.04.2006: 20 min (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 21.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 24.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 24.04.2006: 5 min (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 25.04.2006: 10 min (Hinfahrt 08:15 Uhr)
  • 25.04.2006: 5 min (Rückfahrt 18:46 Uhr)
  • 26.04.2006: 10 min (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 26.04.2006: 45 min (Rückfahrt 19:46 Uhr)
  • 27.04.2006: pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 27.04.2006: pünktlich (Rückfahrt 17:46 Uhr)
  • 28.04.2006: 5 min pünktlich (Hinfahrt 07:17 Uhr)
  • 28.04.2006: 5 min (Rückfahrt 17:46 Uhr)
  • 29.04.2006: 5 min (Rückfahrt 17:15 Uhr nach Umzug)

ME aus W zog es nach HH

30. April 2006

Hamburg OrtsschildWelch’ eine Plackerei! Am gestrigen Samstag habe ich Marc bei seinem Umzug von Weyhe nach Hamburg geholfen. Es gibt etwas das bei einem Umzug verboten ist: Große Kartons gefüllt mit schweren Büchern!

Wenn es etwas gibt, das man bei einem Umzug nicht machen sollte, dann genau das. Wissen sollte das eigentlich jede Person, die im Leben schon mal umgezogen ist.

Marc hatte es jedoch geschafft solche Bücher-Bomben zusammenzustellen, die man nur zweit tragen konnte. Uff, waren die Dinger vielleicht schwer.

Neben der Plackerei wurde auch die Fahrt nach Hamburg noch zu einem Geduldsspiel, da es über 2 Stunden dauerte, bis wir endlich in Eimsbüttel ankamen. Da ich abends noch zum Essen musste machte ich mich fix ans Werk, um die Kisten, Schränke und Kartons aus dem leider etwas zu kleinen Sprinter zu wuppen. Da wir quasi nur zu dritt in Hamburg beim Ausladen waren um die Klamotten in den 3. Stock – natürlich ohne Fahrstuhl – zu tragen, war mein T-Shirt ruckzuck durchgeschwitzt. Begonnen hatten wir bereits morgens um 8:30 Uhr in Weyhe-Lahausen. Als ich mich gegen 17 Uhr in Richtung Bahnhof aufmachte sind noch ein paar Kisten und etlicher Kleinkram hochzutragen gewesen. Ich konnte allerdings nicht länger bleiben, denn der Besuch erwischte mich Abends auch so noch als ich gerade aus der Dusche kam. Beim anschließenden Abendessen bin ich dann auch fast eingepennt, da ich ziemlich kraftlos und müde war.

Geschmeckt hat’s natürlich dennoch.


Google

Aktueller Stand vom 06.02.2012 (23:13:14 Uhr)

Letzte Änderung am 04.01.2012 (11:28:06 Uhr)